Unsere Möbel und unser Holz

UNSERE MÖBEL
Wir stellen unsere Gehege-Elemente und Möbel alle ausschliesslich in Handarbeit in unserer kleinen Werkstatt mit viel Liebe selbst her. Wir sind keine professionelle Schreinerei/Tischlerei und verfügen daher auch nicht über hochprofessionelle Holzbearbeitungsmaschinen.
Somit ist bei uns vielleicht nicht immer alles auf den Millimeter genau, aber wir stellen auch keine Luxusmöbel her, sondern Gebrauchsgegenstände für Kaninchen!
Daher schmeißen wir z.B. auch kein Holzbrett nur wegen einem kleinen optischen Mangel wie ein unschöner Ast o.ä. weg. Unser Wunsch und Ziel ist keine Perfektionalität, sondern durch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis jedem eine artgerechte Kaninchenhaltung zu ermöglichen. 
Nebenbei freuen wir uns über die Möglichkeit durch unsere Arbeit, Organisationen die sich für Kaninchen und Tiere in Not einsetzen unterstützen zu können. 

 

UNSER HOLZ
Für unsere Möbel verwenden wir überwiegend massive Leimholzplatten oder 3-Schichtplatten aus Kiefer oder Fichte. Diese sind nicht für den dauerhaften Einsatz im ungeschützten Außenbereich (z.B. ohne Überdachung im Regen stehend) geeignet. Auf Wunsch und gegen Aufpreis können wir auch andere Holzplatten verwenden, wie beispielweise Siebdruckplatten.

Für unsere Gehege-Elemente verwenden wir überwiegend Holzleisten aus Gelbkiefer (Yellow Pine). Diese sind nahezu astfrei und erscheinen durch den etwas höheren Harzanteil ein klein wenig gelbstichig. Sie sind etwas härter und qualitativ hochwertiger als die Leisten aus Fichte und Weißtanne die wir früher verwendet haben. Die Leisten sind sehr glatt gehobelt und gefast. Die Bretter und Leisten können aufgrund ihrer natürlichen Holzeigenschaften sowie der Bearbeitung im Hobelwerk die unten aufgeführten Merkmale aufweisen. Durch das Lackieren -vor allem in weiß und hellen Farben- werden diese Eigenschaften oft besonders hervorgehoben. Hierzu haben wir Ihnen mal ein paar Details aufgeführt:

ÄSTE UND ASTLÖCHER (BILD 1):
Unser Holz ist nicht astfrei, Äste gehören zum natürlichen Erscheinungsbild des Holzes. Sie können in Größe, Farbe und Beschaffenheit variieren. Es kann hier auch zu kleineren Absplitterungen, Vertiefungen oder Astlöchern kommen. Aufgrund von trockener Witterung/äußeren Einflüssen können sich auch später noch Äste lösen und zu Astlöchern führen. Äste an den Kanten zeigen sich oft als Vertiefungen. Sehr große Astlöcher sortieren wir aber aus.


HARZ (BILD 2):
Harz ist eine typische Holzeigenschaft. Einige Leisten weisen Stellen auf an denen Harz austreten kann. Oftmals kann es auch noch lange Zeit nach der Verarbeitung zu Harzaustritt kommen, dies lässt sich leider nicht vermeiden. Großflächige Harzstellen sortieren wir allerdings im Vorfeld aus.


AUSRISSE DURCH HOBELN (BILD 3):
Durch das Hobeln im Hobelwerk kann es vereinzelt zu kleineren Ausrissen und Vertiefungen kommen.

Große Makel werden von uns allerdings aussortiert.

RAUE STELLEN UND TROCKNUNGSRISSE (BILD 4):
Trotz großer Sorgfalt kann es beim Hobeln, vor allem gegen die Holzfaser und an Astbereichen zu rauen Stellen kommen, die auch durch abschleifen unsererseits nicht komplett glatt zu bekommen sind!
Durch das Trocknen des Holzes kann es an einigen Stellen auch zu sichtbaren Trocknungsrissen kommen.

AUSRISSE DURCH STICHSÄGE (BILD 5):
Wir sägen alle unsere Hauseingänge, Fenster, Kaninchenmotive etc. überwiegend noch von Hand mit der Stichsäge aus. Wir schleifen alle Schnittkannten natürlich immer sehr sorgfältig ab, dennoch lassen sich kleinere Ausrisse im Holz nicht immer vermeiden. Wir drehen diese jedoch wenn möglich immer auf die abgewandte Seite, so dass sie nicht auffallen. Große sichtbare Ausrisse sortieren wir ganz aus.